Glückliche Gesichter nach intensiven 48 Stunden Hacking bei BärnHäckt

Vergangenes Wochenende fand an der Berner Fachhochschule im Marzili die Premiere von BärnHäckt statt. Während 48 Stunden arbeiteten knapp 50 Hackerinnen und Hacker fokussiert  an den Fragestellungen, die von neun Challenge-Sponsoren eingereicht wurden. Die erste Ausführung von BärnHäckt war ein voller Erfolg – nicht nur für die Gewinnerteams vom Jury- und Publikumspreis. Die Veranstalter, Hacker und Firmen, die am Hackathon teilgenommen haben, sprechen von einem grossartigen Event und freuen sich über die wertvollen und kreativen Lösungen, die über das Wochenende erarbeitet wurden.

Knapp 50 Hackerinnen und Hacker sind am letzten Freitagabend dem Aufruf von BärnHäckt gefolgt und starteten in ein Wochenende der besonderen Art. Nach dem offiziellen Start des ersten offenen und firmenübergreifenden Hackathons buhlten die neun Challenge-Sponsoren ein letztes Mal um die Gunst der Hacker-Community und präsentierten ihre Fragestellungen, für die die Firmen 48 Stunden später möglichst innovative Lösungen erhoffen. Danach formierten sich die Hacker_innen je nach Interessen und Fähigkeiten zu zehn Teams und verteilten sich auf die Challenges.

Fokussiertes Arbeiten in kreativer und entspannter Atmosphäre

Noch am Freitagabend machten sich die zehn Hacker-Teams an die Arbeit, diskutierten unterschiedliche Lösungsoptionen, formulierten erste Meilensteine und legten los. «Das riesige Engagement der Hacker-Teams war beeindruckend. Früh zeichnete sich ab, dass den Teams viel daran liegt, innovative Antworten auf die Challenges zu finden.», sagt Bernhard Wyss vom Initiativkomitee BärnHäckt. Die Teams arbeiteten bis spät in die Nacht, gönnten sich aber auch immer mal wieder eine Pause in der einladenden BärnHäckt-Lounge. Dort traf man sich zum Relaxen oder fürs Netzwerken und gönnte sich auch mal einen erfrischenden Caipirinha oder einer Tüte Popkorn.

Grösste Motivation bis zum Schluss

Die Hacker-Teams wurden rund um die Uhr bei BärnHäckt versorgt. Um das Maximum aus dem 48-Stunden Hackathon zu holen, konnten sich die Hackerinnen und Hacker vor Ort verpflegen und fanden dort auch Schlafmöglichkeiten. So hatten alle Teams die Freiheit, ihre gemeinsame Arbeits- und Freizeit individuell zu gestalten. Ein Faktor, welcher von den Hackern sehr geschätzt wurde und dazu beigetragen hat, dass die gute Stimmung vor Ort und die Motivation, während einem doch langen Zeitfenster Höchstleistungen zu erbringen, bis zum grossen Finale anhielt.

Zwei hervorragende Teams prämiert

Am Sonntagnachmittag endete die Arbeit für die Hackerteams mit einer Kurzpräsentation ihrer entwickelten Lösungen vor der BärnHäckt Jury. Diese prämierte schliesslich die aus ihrer Sicht innovativste und zukunftsfähigste Lösung. Das Rennen war äusserst knapp, zumal alle zehn Teams grossartige Arbeit geleistet haben. Den Jurypreis gewonnen hat das Team «RedCrossNinjas», welches für das Schweizerische Rote Kreuz eine Spende-Bot Lösung erarbeitet hat. Das Team wurde mit einem Gewinn von CHF 5'000 in Bar prämiert.

Die Gewinner des Jurypreises überzeugten mit ihrer Lösung für das Schweizerische Rote Kreuz.

Die Hacker_innen und sämtliche anwesenden Sponsoren wurden ebenfalls aufgerufen, die aus ihrer Sicht beste Lösung mit dem Publikumspreis zu belohnen. Gewonnen hat diese Kategorie, welche mit einer Gewinnsumme CHF 2'000 dotiert war, das Team «Unicorns & Engineers». Hier wurde eine App für die Berner Kantonalbank (BEKB) entwickelt, welche der Bank aufzeigt, wie das Sackgeld des 21. Jahrhunderts für die jüngsten Bankkunden ausschauen könnte. Stefan Moser von der BEKB ist begeistert von dem, was er heute präsentiert bekam: «Unsere Challenge wurde grad von zwei Hacker-Teams bei BärnHäckt bearbeitet. Beide Teams haben für uns enorm spannende Lösungen entwickelt. Wir haben beide Teams zu einem weiteren Workshop bei uns eingeladen, um deren Arbeitsergebnisse noch vertiefter zu diskutieren und weiter voran zu treiben.».

BärnHäckt soll auch nächstes Jahr wieder stattfinden

Nach der erfolgreichen Premiere von BärnHäckt und den vielen positiven Rückmeldungen seitens Hacker, Challenge-Sponsoren und Event-Sponsoren stehen die Zeichen gut, dass BärnHäckt auch nächstes Jahr wieder stattfinden wird. Als Mitinitiator dieses Hackathons sind wir von der GARAIO überzeugt, mit BärnHäckt eine wertvolle Plattform im Raum Bern geschaffen zu haben, welche sowohl IT-Talenten wie auch innovativen Firmen die ideale Gelegenheit bietet, sich untereinander zu vernetzen und um innert kürzester Zeit neuartige und kreative Ideen und Lösungen zu entwickeln.

Wir danken allen Hackerinnen und Hacker, die am ersten BärnHäckt Hackthon ihre Fähigkeiten und Innovationskraft eingebracht haben. Sie alle haben die Premiere von BärnHäckt wesentlich mitgeprägt und den Hackathon zu einem grossartigen Event gemacht. Ebenso ein grosses Dankeschön an alle Challenge- und Event-Sponsoren für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Danke an unsere Mitinitianten ADVIS und Nexplore für die gute Zusammenarbeit. Und danke dem ImpactHub Bern für die grosse Unterstützung als geschätzter Outreach-Partner.